Kurse abgesagt

Leider sehen wir uns aufgrund der aktuellen Situation gezwungen, alle unsere Kurse abzusagen. Die Durchführung wäre nicht nur komplizierter, sondern es müsste auch auf wichtige Kursinhalte verzichtet werden. Wir sind zuversichtlich, im April 2021 wieder mit Nothilfekursen zu starten. Der Kurs „Notfälle bei Kleinkindern“ wird vermutlich um ein Jahr verschoben und im Herbst 2021 durchgeführt. Wir danken für Ihr Verständnis.

Der beliebte Kindernachmittag fällt dieses Jahr ebenfalls aus.

Die monatlichen Übungen finden weiterhin statt. Dabei halten wir uns an das vom SSB kommunizierte Schutzkonzept (https://www.samariter.ch/de/news/neues-coronavirus-lockerungen-und-schutzmassnahmen). So muss während der Übung eine Schutzmaske getragen und regelmässig die Hände desinfiziert werden.

Samaritertreff statt Übung

In diesen ungewöhnlichen Zeiten werden ungewöhnliche Wege gegangen und so trafen wir uns vergangenen Montag statt im Lokal im Videochat. Nach einigen allgemeinen Infos ergreift unser Vereinsarzt Thuri Vogt das Wort. Für die, denen das Coronavirus schon zu den Ohren raushängt ist nun Zeit abzuschalten, denn er fasst das, was man bisher weiss zusammen und gibt uns das weiter. Er beantwortet auch Fragen und erinnert uns daran, warum es so wichtig ist, sich an die Hygienevorschriften zu halten.

Der Samaritertreff im Internet war zwar ungewohnt, doch nach dem Überwinden der technischen Schwierigkeiten sehr praktisch. Da die Corona-Krise wohl noch etwas dauern wird, möchten wir am nächsten Übungsdatum wieder einen Videochat starten. Thuri Vogt wird dann einen Vortrag über Epilepsie halten und wir gespannt von der eigenen Stube aus zuhören.

Falls Sie noch kein Mitglied des Samaritervereins Steinen-Steinerberg sind, den Vortrag aber hören möchten, melden Sie sich doch bei Nadja Siesto, info@samariter-steinen-steinerberg.ch.

Absage der Märzübung

Die Übung vom nächsten Montag, 16. März findet wegen dem Coronavirus und der Grippesaison nicht statt. Denn folgende Personengruppen dürften nicht teilnehmen:      – alle über 65 jährigen
    – die in den letzten 14 Tage in Italien, China, Südkorea, Iran waren
    – die krank waren in den letzten 14 Tagen
    – aktuell Fieber und/oder Husten haben
    – Kranke im Umfeld haben
    – an Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem leiden
    – die in einem Gesundheitsberuf arbeiten (haben zum Teil Auflagen)

Ihr seht, bei uns wären einige Mitglieder betroffen. Weiter sollte nach Anweisung des Bundes Abstand gehalten werden, was sich bei einer Samariterübung natürlich schwierig gestaltet. Wir sind uns bewusst, dass wir euch enttäuschen, aber die Situation lässt uns im Moment keine andere vernünftige Wahl. Wir hoffen, dass sich die Lage bald wieder beruhigt und werden die abgesagte Übung dann nachholen. Als Hausaufgabe: Haltet euch an die Hygienemassnahmen, damit könnt ihr schon viel für eure Gesundheit tun. Wer das Inventar der Sanitätstasche noch nicht gemacht hat, holt das bitte noch nach und schickt es Paula & Sepp, damit sie den Nachschub bestellen können.
Wir hoffen, ihr bleibt alle gesund und freuen uns auf einen virusfreien Frühling.

GV 2020

Ende Januar begrüsste der Samariterverein Steinen – Steinerberg 32 Vereinsmitglieder und zwei Gäste zu seiner 90. Generalversammlung.

Nach dem feinen Abendessen im Restaurant Stauffacher in Steinen begann der offizielle Teil mit einem Rückblick aufs 2019. Der Höhepunkt letztes Jahr war der Fasnachtsumzug in Steinen, wir waren dabei und die Schwyzer Samariter für uns «dänäbed». Auch der Vereinsausflug in die Festung Vitznau mit anschliessendem Pizzaplausch blieb in bester Erinnerung.

Übers Jahr verteilt wurden zehn spannende Übungen durchgeführt. An 17 Anlässen leisteten unsere Vereinsmitglieder Sanitätsdienst und dreimal durften wir auswärts aushelfen. So kamen stolze 610 Arbeitsstunden zusammen. 17 Samariter*innen waren besonders fleissig und durften die Vereinsauszeichnung entgegennehmen.

Im Vorstand wurden Nadja Siesto, Christine Luternauer und Thuri Vogt wiedergewählt. Paula Schnüriger übernimmt weiterhin das Amt «Verantwortliche Sanitätsdienst» und Nadja Siesto bleibt Samariterlehrerin. Lisbeth Steiner und Linus Betschart stellen sich nochmals als Rechnungsrevisoren zur Verfügung.

Susanne Steiner und Walti Niederberger treten nach langer Zeit im Vorstand zurück. Glücklicherweise bleiben sie dem Verein erhalten. Sie werden beide zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Fünf langjährige Mitglieder feierten ihr Jubiläum. Lisbeth Steiner ist seit 30 Jahren im Samariterverein aktiv, Uschy Betschart und Karl Dudle sind seit 45 Jahren dabei und Rosmarie und Xaver Steiner sogar seit 50 Jahren.

Wir freuten uns besonders, an dieser Jubiläums-GV gleich fünf neue Mitglieder aufnehmen zu können. Monika Marty, Yvonne Reichlin, Claudia Fässler, Laura Auf der Maur und Manuela Müller wurden mit viel Applaus im Samariterverein empfangen und gleich mit einer Samaritertasche ausgerüstet.

Das Jahresprogramm läuft passend zur GV unter dem Motto «Happy Birthday». Wer Lust hat, eine der lehrreichen Übungen zu besuchen, ist herzlich willkommen. Am 16. März treffen wir uns um 20 Uhr im Feuerwehrlokal in Steinen. Der Abend dreht sich um verschiedene Fixationsmöglichkeiten. Die weiteren Übungstermine sind unter www.samariter-steinen-steinerberg.ch ersichtlich.

Chlausübung

Die letzte Übung dieses Jahr startete mit rauchenden Köpfen. Mit einem kleinen Quiz wurde unser Wissen getestet, die Fragen waren querbeet.
In zwei Gruppen geteilt konnten wir beim Pantomime Spiel die „Krankheiten“ erraten. Es wurde dabei viel gelacht, denn während einige der gespielten Symptome recht eindeutig waren, gab es bei anderen einiges zu rätseln.
Anschliessend wechselten wir zum geselligen Teil mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Mit gemütlichem Beisammensein liessen wir das Vereinsjahr ausklingen.

Alles aus dem Rucksack

In drei Gruppen eingeteilt galt es, eben so viele Posten zu absolvieren. Bei Nadja wurde BLS-AED geübt und gedrückt was man mag. Eine Puppe, die die „Blutversorgung“ anzeigte half uns, unsere Leistung zu überprüfen.
Bei Paula erwartete uns ein Samariterposten. Die Patientin, die betreut werden musst, konnte erst nur schwer atmen, wurde anschliessend bewusstlos und musste schliesslich reanimiert werden.
Was bei einem Herzinfarkt zu tun ist wissen wir ja. Thuri erzählte uns beim dritten Posten, was wir tun können um einen solchen vorzubeugen. Dabei sind eine ausgewogene Ernährung, genügend Bewegung und der Verzicht aufs Rauchen essentiell.

Vortrag „Burnout“

Der zweite Vortrag dieses Jahr hielten Stefan Schneider und Marcel Pfenninger von SBS Training & Rettung GmbH. Dabei wurde über die Themen Burn-out und Sucht gesprochen, beides verbreitete Probleme unserer Zeit. Besonders beeindruckend war, dass Herr Pfenninger selber Alkoholiker war. Er konnte seine Sucht besiegen und uns aus eigener Erfahrung berichten. Er sprach dabei sehr offen und behandelte auch Themen wie den Umgang mit Betroffenen als Familie oder Freunde.

Kindernami 2019

Auch dieses Jahr bot der Samariterverein mit Hilfe der Feuerwehr einen spannenden Nachmittag für Kinder an.

An verschiedenen Posten durften die Kindergärtler und Primarschüler Themen der Ersten Hilfe näher kennenlernen. Mit dem Feuerwehr-Funkgerät hantieren, Fragen über den Körper und die Gesundheit beantworten oder mit dem Rollstuhl herumgeschoben werden, dies und vieles mehr wurde den Kindern geboten. Dieses Jahr gab es noch eine Überraschung dazu: Ein Fahrzeug vom Rettungsdienst Schwyz konnte besichtigt und bestiegen werden und es gab viele spannende Informationen dazu.

Vereinsausflug in die Festung Vitznau

Anfangs Juli traf sich der Samariterverein Steinen – Steinerberg am Mittag beim Bahnhof Steinen. Mit dem Bus ging es nach Brunnen, wo wir dann aufs Schiff umstiegen. Die Zeit auf dem See verging schnell mit Gesprächen. In Vitznau ausgestiegen, nehmen wir den Weg hinauf zum Festungseingang in Angriff. Es fängt an zu winden und als wir uns umdrehen, sehen wir die beeindruckende Sturmfront auf uns zu kommen. Jetzt aber schnell! Wir schaffen es alle gerade noch im letzten Moment ins Trockene. Dort erwartet uns Fredy. Er erzählt uns erst einmal allgemein von der Situation während des zweiten Weltkriegs. Anschliessend beschreibt er uns den Bau der vor uns liegenden Festung genauer. Inzwischen trommelt der Regen auf das Vordach, man versteht fast nichts mehr und wir gehen durch die dicke Tür hinein. Drinnen werden erst mal die Jacken ausgepackt und angezogen, 12° C sind doch sehr frisch. Erst geht es in die Technikräume wo wir die beeindruckenden Filteranlagen und Generatoren bestaunen. An den Duschen vorbei, die wir zum Glück nicht benutzten müssen, kommen wir zu den Unterkünften. Hier kann im Speisesaal Feste feiern und im Massenlager übernachten. Sogar Hochzeiten könnte man hier feiern, das Zimmer des Brautpaars mag uns aber nicht so überzeugen. Begeistert sind wir dafür vom Operationssaal. Hier lassen sich viele Sachen entdecken. Manches würde man heute wohl anders behandeln…Ein weiterer Höhepunkt war erreicht, als Fredy uns erklärte, wie man aus der Festung hinaus ein Telefongespräch führen konnte. War das kompliziert! In der Küche rätseln wir, wie viel Spaghetti man wohl in so einem Topf aufs Mal kochen könnte. Der letzte Raum in den Unterkünften ist dann der Feuerleitzentrale. Hier wird uns bewusst, wie weit die zwei Kanonen der Festung eigentlich reichten. Beeindruckend, wie man damals alles berechnen konnte, um auch das Ziel zu treffen.

Weiter geht es zum militärischen Teil der Anlage. In den beiden Munitionsmagazinen, zwei lang gezogenen Hallen, wird zum Glück keine scharfe Munition gelagert. Zuhinterst dürfen wir den Kampfstand I bestaunen. Die Kanone ist unglaublich schwer, man kann sich kaum vorstellen wie die Soldaten damals sie so genau ausrichten konnten. Zum Beobachtungsstand hinauf ging es über eine lange Treppe. Die Belohnung, eine tolle Sicht über Vitznau und Vierwaldstättersee, entschädigte die Strapazen. Wobei nicht alle so viel sahen, denn Brillen und Kameras beschlugen ob dem Temperaturunterschied und der Feuchtigkeit. Anschliessend war die Führung zu Ende und wir verliessen die Festung wieder in den Sonnenschein. Der Sturm hatte sich verzogen und so genossen wir den Spaziergang ins Dorf und ein Getränk auf der Terrasse draussen. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus nach Brunnen zurück und liessen den Abend gemütlich bei Pizza und einem Glas Wein im Salvi & Gino ausklingen. Die, denen das noch nicht genug war, hockten nach der gemeinsamen Rückfahrt nach Steinen noch ins TimeOut und führten ihre Gespräche weiter. Ein sehr interessanter und gelungener Vereinsausflug ging so gemütlich zu Ende.